Startschuß der bundesweiten Kampagne „Gib‘ Antikommunismus keine Chance!“

an die demokratische Öffentlichkeit

an Presse, Funk, Fernsehen und soziale Medien

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Mit der Kampagne „Gib‘ Antikommunismus keine Chance!“ richten wir uns nicht alleine an Kommunistinnen und Kommunisten, sondern in erster Linie an alle fortschrittlichen und demokratisch eingestellten Menschen. Voran steht dem Aufruf deswegen ein Zitat von Charlie Chaplin: „Ich bin kein Kommunist, aber ich weigere mich, Kommunisten zu hassen, nur weil es konform ist.“

Die Idee zu dieser Kampagne ging von den Kongressen des Internationalistischen Bündnisses (InterBündnis) und der Bundesweiten Montagdemo am 16.2.2020 in Kassel aus.

Unser Aufruf traf den Nerv der Zeit: In einer ersten Phase hat sich ein breites Spektrum von insgesamt 178 namhaften Personen aus Gewerkschaft, Kunst und Kultur, Bildung, Medizin und Wissenschaft, politischen Parteien und Glaubensgemeinschaften, der Friedens-, Migranten-, Frauen- und Jugendbewegung, Verlagen und Presse zu dem Aufruf bekannt. Jetzt beginnt die öffentliche Diskussion mit der Sammlung von Unterstützungsunterschriften – wir wollen eine breite Massendiskussion auslösen!

Wir halten es für unbedingt wichtig, dass die Bewegung die größtmögliche Breite und Wirkung erreicht, denn „Gerade jetzt, wo immer mehr Menschen rund um den Globus eine alternative Gesellschaftsform zum Kapitalismus suchen und diskutieren, wird der Antikommunismus neu geschürt.“

Aufruf Gib Antikommunismus keine Chance mit Erstunterzeichnern

Weiter erklären die Initiatoren und Erstunterzeichner in dem Aufruf:

„Der Antikommunismus postuliert den Kapitalismus als Minimalkonsens, alleinig auf dessen Grundlage ein gesellschaftlicher Dialog geduldet wird. Damit ist er auch ein Mittel gegen alle fortschrittlichen Bestrebungen, selbst wenn sie nicht einmal sozialistische Ziele haben, denn jeder Ansatz, der über das bestehende kapitalistische System hinaus geht, wird damit unmöglich gemacht. Heinrich Mann fasste es richtig zusammen: ‘Der Antikommunismus ist niemals etwas anderes gewesen, als die billige Ausrede, um jede Verbesserung der menschlichen Lage in Verruf zu bringen.‘“

Mit der unsäglichen Hufeisen-Propaganda setzt der Antikommunismus Faschisten und Kommunisten auf eine Stufe, richtet sich in der öffentlichen Diskussion wie in Thüringen auch gegen Sozialisten, verharmlost und unterstützt indirekt so Neofaschisten und legitimiert offen rechte Regierungen. Daraus ergibt sich in der heutigen Situation nochmals eine besondere Gefährlichkeit, die nicht unterschätzt werden darf.

Die Sammlung der Unterstützungsunterschriften wird in den nächsten Tagen in vielen Städten Deutschlands beginnen. Vorlagen kann man über unsere E-Mail-Adresse direkt beziehen oder auf der Webseite des InterBündnis herunterladen:

Gib Antikommunismus keine Chance Unterschriftenliste

Zeitnah werden wir mit einer eigenen Webseite an den Start gehen, wo unter Anderem Statements der Unterzeichner veröffentlicht und aktuelle Informationen verfügbar gemacht werden: www.gibantikommunismuskeinechance.de

Ihre Fragen können Sie direkt an uns unter antikommunismus-nein@inter-buendnis.de richten.

Telefonisch erreichen Sie uns ebenfalls:

Fritz Ullmann 0170 / 54 63 681

Reinhard Funk 02334 / 56 79 12

zKOG

Die zentrale Koordinierungsgruppe (zKOG) koordiniert die Arbeit im InterBündnis bundesweit und zwischen den Plattformen im Sinne der Beschlüsse des Bündnis-Rats und der Bündnis-Kongresse und bestimmt einen dreiköpfigen geschäftsführenden Ausschuss (gA).

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